Akustik-Lehmsteine - schallstreuende Lehmsteine, die spezielle Schallschluckeigenschaften aufweisen und Schallreflexionen und -nachhaltigkeit verringern.

 

Baulehm aufbereitet - Lehm wird gekollert und im Feinwalzwerk endaufbereitet.

 

Bindiger Lehm - ein fetter und stark tonhaltiger Lehm, der sich gut für alle Leichtlehmverarbeitungen eignet.

 

Grünling - ungebrannter Lehmziegel.

 

Holzleichtlehm - Mischung aus Sägemehl und fettem Baulehm.

 

Lehmquader - großformatige Lehmziegeln aus erdfeuchtem, magerem Lehm.

 

Leichtlehm - extrem leichte Lehmart, der als Füllmaterial für Ständer- oder Fachwerkbauten dient, aber auch für Decken-, Dach-, oder Fußbodenkonstruktionen eingesetzt werden kann.

 

Leichtlehmschüttung - trockenes Ton-/Sägemehlgemisch zur Hinterfüllung von Vormauerung oder zum Einbau in Deckenfeldern geeignet.

 

Lehmmörtel - neben Kalkmörtel der geeignete Mörtel für das Vermauern von Lehmsteinen.

 

Lehmpatzen - Lehmziegeln aus einer mittelfetten Lehmmischung, die meist faserige Zusatzstoffe enthalten ("Patzen" nennt man das Werfen des Lehms in eine Holzform).

 

Lehmputz - Lehmmörtel mit verschiedenen Zusätzen, etwa von Faserstoffen oder Grobsand als Außen- und Innenputz.

 

Magerlehm - ein sehr sandiger Lehm.

 

Stampflehm - in einer Schalung festgestampfter und verdichteter Lehm.

 

Stranglehm - Verfahren, bei dem Lehmstränge ohne den Zusatz von Mörtel auf Wänden und Gewölben übereinandergeschichtet werden.

 

Trockenschwinding - das Maß an "Schwund", das bei der Trocknung von Lehm entsteht.

 

Verdichtung - Lehm kann durch Verfahren wie Werfen, Rütteln oder Pressen in seiner Materialfestigkeit verbessert ("verdichtet") werden.

 

Ziegelformate und -bezeichnungen - DF = Dünnformat, NF = Normalformat,
LL = Leichtlehmsteine